• Leben Lieben Lassen- Inspirationen zu Persönlichkeit, Beziehung und Selbstliebe

    Emotionale Abhängigkeit in Beziehungen

    Abhängigkeit in
    Beziehungen

    warum emotionale
    Verstrickungen echte Gefühle ersticken und die Liebe sterben lassen.

     

    Dieses Thema liegt mir besonders am Herzen. Denn abhängig
    verstrickte Beziehungen kommen sehr viel häufiger vor, als man meint. Was es
    bedeutet sich vom anderen abhängig zu machen, was dahintersteckt und wie man
    sich aus der Falle der Abhängigkeit befreien kann, darum geht in diesem
    Artikel.

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    Gehörst Du auch zu den Menschen, die nicht allein sein
    können? Hast Du das Gefühl, ohne Deinen Partner unvollständig oder irgendwie
    nur halb zu sein? Möchtest Du am liebsten 24 Stunden rund um die Uhr mit ihm
    oder ihr zusammen sein oder  ihn oder sie
    keine Minute aus den Augen lassen? Fällt es Dir schwer zu vertrauen,
    kontrollierst Du ihn oder sie vielleicht sogar manchmal heimlich und schämst
    Dich dafür?

     

    Dann ist dieser Artikel für Dich. Abhängigkeit in
    Beziehungen ist ein weit verbreitetes Beziehungsmuster. Man merkt es den
    Betroffenen nicht auf den ersten Blick an, denn meist wirken Sie souverän,
    tough und außerordentlich selbstbestimmt. Sie wissen was sie wollen, so scheint
    es. Doch wenn sich dahinter ein brüchiges Selbstwertgefühl verbirgt, führt das
    nicht selten in eine emotionale Bedürftigkeit, dem Gefühl ohne den anderen
    nichts wert zu sein.

     

    ICH durch DICH

     

    Der berühmte amerikanische Sexualtherapeut David Schnarch
    spricht von einem geborgten oder gespiegelten Selbstwertempfinden. Gibt es
    jemanden, der mich schätzt, für mich da ist und mir seine Aufmerksamkeit und
    Bewunderung schenkt, dann kann ich auch mit mir selbst zufrieden sein oder mich
    okay fühlen. Zeigt mir mein Partner seine bedingungslose Liebe, dann ist das
    meine Quelle der Selbstliebe und der Beweis, dass ich liebenswert bin. Je
    weniger ein Mensch zu Selbstakzeptanz, Selbstfürsorge und Selbstliebe fähig
    ist, um so mehr braucht er für seine innere Stabilität die Zuwendung,
    Aufmerksamkeit und Liebe des anderen. Der Beziehungspartner ist dann zuständig
    für das eigene Selbstwertgefühl.

     

    Eine Disbalance entsteht, weil ich mir selbst nicht geben
    kann, was ich vom anderen brauche.

    Menschen, die sich in eine solche emotionale Abhängigkeit
    verstricken, geben die Verantwortung für Ihr eigenes Befinden an Ihren Partner
    ab. Dabei leiden sie Höllenqualen. Sie leben in der ständigen Angst, den
    anderen zu verlieren. Das große Misstrauen lässt Sie die persönlichen Grenzen
    des anderen durchbrechen, aber auch Ihre eigenen. Sie spionieren, fordern und
    bitten, manipulieren geschickt und fühlen sich dabei doch innerlich ungenügend,
    klein und hilflos. Das Gefühl von Wertlosigkeit vergrößert sich immer weiter. Die
    emotionale Abhängigkeit wächst. In der Beratung spreche ich dann gerne von
    einem ICH durch DICH. Betroffene erkennen sich darin meist sofort wieder. Ich
    bin erst durch Dich vollständig und liebenswert. Ich brauche Dich. Ohne Dich
    kann ich nicht sein. Du musst für mich da sein.

     

     

    Wenn die Beziehung zum
    emotionalen Gefängnis wird

     

    Der Partner dagegen fühlt sich nach anfänglicher großer
    Verliebtheit bald schon erdrückt, überfordert und unfrei, weil er sich einer
    ständigen Erwartungshaltung und Vorwürfen gegenüber sieht. Und wie sehr er oder
    sie sich auch bemüht, den Partner oder die Partnerin zufriedenzustellen- es
    reicht doch nie. Die Vorwürfe, Erwartungen, die Kritik und das Bitten nehmen
    kein Ende. Eifersucht wird immer mehr zum Problem.  Das Schuldgefühl wächst. Jeder Versuch etwas
    nur für sich selbst und seine eigene Entwicklung zu tun, wird als Ablehnung und
    gegen die Beziehung gerichtet verstanden und mit Schuldgefühlen belegt. Ständige
    Diskussionen drehen sich immer und immer wieder um die gleichen Themen.

     

     

    Das Selbst des Einzelnen kommt in solchen Beziehungen kaum
    noch vor. Das meist unbewusste Ziel ist die Verschmelzung zu einem größeren,
    gemeinsamen  ICH, eine symbiotische Verbindung.
    Die Beziehung erstickt in einer erzwungenen Nähe, die für beide als Belastung
    erlebt wird. Die wahren Hintergründe der emotionalen Abhängigkeit sind dabei den
    Partnern meist nicht bewusst.

     

    Liebe kämpft nicht,
    Liebe ist…

     

    In der Folge sterben langsam aber sicher die wirklichen
    Gefühle für den anderen. Sie entstehen nun einmal aus der Freiwilligkeit und
    nicht als Verpflichtung. Wird der Druck zu groß, stirbt die Liebe wie ein
    zartes Pflänzchen, das niedergetrampelt wird. Dabei wächst das schlechte
    Gewissen und die innere Leere, am Ende fühlen sich beide aussichtslos in Ihrer
    Beziehung gefangen. Das lebendige Beziehungssystem wird starr und bewegungslos-
    eine Pattsituation, die sich in endlosen Grabenkämpfen, Diskussionen und
    bitteren Vorwürfen noch verstärkt.

     

    Natürlich wünschen wir uns alle Zuwendung und Liebe, wir
    wollen angenommen und akzeptiert werden wie wir sind. Und wir streben nach
    Beziehungen, weil wir soziale Lebewesen sind. Doch sich etwas zu wünschen, oder
    etwas zu bevorzugen bedeutet nicht, sich davon abhängig zu machen und es um
    jeden Preis zu erzwingen oder sich selbst dafür aufzugeben. Das ist der
    Unterschied zwischen Bedürftigkeit und Freiwilligkeit. Wenn ich die Liebe
    meines Partners brauche, damit ich mich selbst liebenswert fühlen kann, dann
    bin ich bedürftig. Ich bin mir selbst nicht genug. Die Grenze zur emotionalen
    Abhängigkeit ist dort, wo ich bereit bin meine eigenen Grenzen zu übergehen.
    Das fällt Betroffenen oft gar nicht auf, denn Sie kennen dieses
    Verhaltensmuster schon Ihr ganzes Leben lang. Sie passen sich an den jeweiligen
    Partner scheinbar ideal an, übernehmen seine Interessen, erfüllen alle
    Bedürfnisse, teilen seine Meinung, seine Hobbys und sehen das als ganz normalen
    Weg an, um geliebt zu werden. Denn das ist überlebensnotwendig, weil es das
    ist, was sie selbst nicht können.

     

    Das ICH, das DU und
    das WIR

     

    Um in einer Beziehung
    zu Hause zu sein, muss ich erst einmal in mir selbst wohnen und dem anderen die
    Möglichkeit lassen, selbst auch bei sich zu bleiben. Nur so ist eine lebendige
    Beziehung möglich.

     

    Genau genommen besteht eine Beziehung nicht nur aus einem
    WIR, also unserer Verbindung, sondern auch aus einem ICH und einem DU. Auch in
    einer Beziehung bleiben wir, wer wir sind: ein Individuum mit eigenen
    Bedürfnissen, Prägungen, Erfahrung, einer Art zu sein, die einmalig auf der
    Welt ist. Und auch unser Gegenüber lebt in seiner eigenen Wahrnehmungs- und
    Bedürfniswelt. Das ist vollkommen normal, sorgt aber in Beziehungen immer
    wieder für Probleme, wenn es darum geht eine gemeinsame Sichtweise zu finden,
    beziehungsweise die Ansichten unserer Partnerin oder unseres Partners überhaupt
    erst einmal zu akzeptieren.

     

    Denn die Wahrheit ist: obwohl wir in einer gemeinsamen
    Realität leben, erlebt jeder der beiden Partner eine eigene innere
    Wirklichkeit. Das Phänomen kennt wahrscheinlich jeder. Das WIR, also unsere
    Beziehung ergibt sich gewissermaßen aus der Überschneidung der beiden Welten des
    ICH und des DU.

     

    In einer gesunden Beziehung hat das ICH genauso Raum wie das
    DU und das WIR. Jeder der beiden Partner kann wachsen. Zusammen ist man mehr
    als die Summe der Teile. In abhängig verstrickten Beziehungen bleiben beide Partner
    klein, können also das eigene ICH genauso wenig entwickeln, wie sie dem DU Raum
    zum wachsen lassen. Ein hermetisch abgeriegeltes System der Angst entsteht, ein
    erstarrtes WIR, ohne Bewegung, ohne Inspiration, ohne Wachstum. Man fühlt sich
    zusammen nicht mehr wohl und allein auch nicht.

     

    Lass los, was Du
    liebst

     

    Manche Beziehungen halten auf diese Weise über sehr viele
    Jahre. Doch für die trügerische Sicherheit zahlt man einen sehr hohen Preis.
    Sie sind gekennzeichnet von einem großen Mangel an Vertrauen, an Angst und Unsicherheit
    und vielen Streits und Diskussionen. Irgendwann fällt einem der Partner auf,
    dass die Liebe verschwunden ist und dann beginnt der Kampf erst richtig, denn
    es ist für beide Partner meist außerordentlich schwer, die emotional abhängigen
    Verstrickungen zu lösen.

     

    ICH durch mich

     

    Es gibt keine Sicherheit, nur verschiedene Grade von
    Unsicherheit. Das gilt auch für Beziehungen. Und obwohl mir das auch nicht
    immer gefällt, ist das nun einmal eine Realität des Lebens. Die vielen
    Trennungen von Paaren und die qualvollen Dramen die dabei entstehen können,
    zeigen: auch ein Versprechen wie die Ehe ist keine Garantie für eine gelingende
    Beziehung.

     

    Die beste Voraussetzung für Beziehungsfähigkeit ist die
    Entwicklung einer gesunden Selbstbeziehung, der Fähigkeit mich anzunehmen und
    zu akzeptieren, wie ich bin, mich selbst zu regulieren und selbstbestimmt
    handeln zu können. Es geht dabei nicht darum, ein Egoist oder Einsiedler zu
    werden. Keine Angst! Es geht um ein ICH durch MICH. Ich bin durch mich selbst.
    Es geht genaugenommen um die Fähigkeit zur Autonomie. Und die gehört zu den
    menschlichen Grundbedürfnissen genauso wie das Bedürfnis nach Bindung. Es sind
    zwei Pole, zwischen denen eine erfüllte Beziehung balanciert in einem
    Verhältnis von Distanz und Nähe. Daraus wächst Anziehungskraft, Leidenschaft,
    der Wunsch nach einem freiwilligen WIR.

     

    Menschen, die es als Kind schwer hatten ein gesundes
    Selbstwertempfinden zu erlernen, fällt es auch in Beziehungen oft schwer, Sie
    selbst zu bleiben. Sie wünschen sich mit dem Partner zu verschmelzen, sie
    klammern oder manipulieren. Sie machen sich selbst klein. Das alles ist eine
    unbewusst Strategie, um das verlorene Paradies der Kindheit von Sicherheit,
    Geborgenheit, Schutz und Annahme zu erreichen.

    Oft haben Sie ein schlechtes Selbstbild, dass durch den
    Partner Ganzheit und Stabilität erfahren soll. Weil Sie schwer vertrauen
    können, brauchen Sie immer neue Beweise, dass Sie von Ihrem Partner oder Ihrer
    Partnerin geliebt werden. Und dennoch reicht es nie. Denn das Loch des mangelnden
    Selbstwertes ist wie ein Fass ohne Boden .Es kann niemals durch jemand anderen
    dauerhaft gefüllt werden.

    Das klingt erst einmal wie eine Enttäuschung, aber es gibt einem
    auch die Macht zurück. Denn es bedeutetet, dass ich selbst etwas tun kann, um mein
    Selbstwertempfinden aus mir heraus zu entwickeln. Dafür ist es nie zu spät und
    ich möchte Dir gerne dafür Mut machen.

    Es ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben und
    glückliche Beziehungen.

    Wenn Du das Gefühl hast, das dieser Artikel etwas mit Dir
    und Deiner Beziehung zu tun hat, dann kannst Du Dir zuerst ganz für Dich
    folgende Fragen ehrlich beantworten. Aber Achtung! Die Wahrheit kann manchmal
    wirklich weh tun.

     

    1) Bin ich in dieser Beziehung aus Angst, aus Liebe oder aus
    Hoffnung?

    2) Wenn ich keine Angst hätte und mir sicher sein könnte,
    dass alles richtig ist und ich von allen dafür Zustimmung bekommen- was würde
    ich dann am liebsten in Bezug auf meine Beziehung tun?

    3) Wann war ich das letzte Mal in dieser Beziehung wirklich
    glücklich?

     

    Ich bin gespannt, was Du für Dich herausfindest und ich
    freue mich natürlich wie immer, wenn Du Deine Erfahrungen mit mir und anderen
    Bloglesern teilen möchtest.

     

    Alles Gute, bis zum nächsten Mal, Deine Claudia

     

     

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    Beziehungen heilen

    In dieser Podcast Folge wird es zwar wie so oft um das Thema
    Beziehungen gehen, aber einmal auf eine ganz andere Weise.

    Ich werde keine Zusammenhänge erklären, oder ein bestimmtes
    Thema vertiefen- nein- diesmal lade ich Dich ein Deine Beziehung zu einem ganz
    bestimmten Menschen zu heilen und zwar in einer geführten Mediation, die
    außerordentlich tiefenwirksam ist und die ich sonst in meinem Onlineshop
    vertreibe.

     

    Dir möchte ich Siee schenken und ich wünsche Dir
    tiefgreifende Erfahrungen, die Du gerne auf www.leben-lieben-lassen.de mit mir
    und anderen teilen kannst. Natürlich findest Du mich auch wie immer auf
    www.ilp-coach-dresden.de

     

    Ganz kurz noch bevor es losgeht ein paar Hinweise: Bitte höre
    diesen Podcast nicht weiter, wenn Du gerade Aut fährst oder eine andere
    Tätigkeit ausführst die Aufmerksamkeit fordert, denn tiefenwirksame
    Entspannungsverfahren können die Wahrnehmung beeinflussen.

    Am besten Du nimmst Dir eine halbe Stunde Zeit, sorgst dafür
    dass Dich niemand stört und auch Kopfhörer wären günstig. Mach es Dir gemütlich
    und los gehts….

     

     

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    Vom Suchen und sich finden lassen- warum Inspiration für unser Leben so wichtig ist

    Wir alle sind auf der Suche. Ständig. Unser ganzes Leben lang suchen wir irgendwas, das Glück, die Liebe, den richtigen Partner, den richtigen Job und irgendwie auch uns selbst.

    Manchmal macht das die ganze Sucherei unser Leben zu einer Jagd. Zu einer Hetzjagd, die niemals zu enden scheint. Denn kaum haben wir das Gesuchte gefunden, fehlt uns schon wieder irgendetwas anderes. Und die Sucherei beginnt von vorne. Soweit, so anstrengend.

    Leider merken wir bei all dem Rumgerenne gar nicht, was uns finden will. Meistens kommen wir noch nicht mal auf die Idee, dass das überhaupt so sein könnte. Hast Du Dir das schon mal überlegt, dass nicht nur Du etwas suchst, dass zu Dir passt- sondern dass Dich auch etwas finden möchte? Ein ganz bestimmter Mensch, eine Idee oder auch das Glück?

    Nur klappt das leider nicht, weil wir ständig rennen und irgendwo außerhalb von uns unterwegs sind. Stell Dir vor, der Postbote klingelt und Du bist nicht zu Hause. Dann kann er Dir Dein Paket nicht bringen. So ist es auch mit dem Glück. Wenn wir es ständig irgendwo da draußen suchen, dann kann es uns nicht finden.

    Was soll mich denn finden, denkst Du Dir vielleicht? Ich möchte Dich einladen, das herauszufinden. Du brauchst einfach nur mal anzuhalten, um bei Dir selbst anzukommen und Deine Aufmerksamkeit nach innen zu richten. Ich hab dazu ein paar wichtige Fragen an Dich. Wenn Du magst, kannst Du Dir auch Notizen machen. Auf jeden Fall ist es gut, wenn Du Dir Zeit für diese Fragen lässt, so dass Sie eine Weile wirken können. Du kannst Sie auch eine Weile mit Dir herumtragen und Deine Beobachtungen und Gedanken oder Deine Notizen immer wieder ergänzen.

    Fragen sind der Schlüssel zu Deiner innersten Wahrheit

    Hier sind meine Fragen:

    Überlege doch einmal in Ruhe, welche Situationen Dir in Deinem Leben schon öfters begegnet sind, mit welchen Themen kommst Du immer wieder in Berührung, welche Aufgaben werden immer wieder an Dich herangetragen, welchen Menschen begegnest Du? Welche Beziehungsthemen kommen auf ähnliche Weise immer wieder zu Dir? Was beschäftigt Dich? Was interessiert Dich schon lange?

    Was begeistert Dich wirklich und lässt Dein Herz höher schlagen? Auf welches Thema wirst Du immer und immer wieder mit der Nase gestoßen?

    Ich bin sicher, dass es in jedes Menschen Leben Inspirationen gibt, so eine Art Wegweiser oder Richtungsanzeige. Manchmal ist es ein Satz, den jemand scheinbar zufällig sagt und der Dich lange beschäftigt. Manchmal triffst Du genau im richtigen Moment den richtigen Menschen, manchmal stößt Du plötzlich auf eine Antwort, noch bevor Du Dir darüber im klaren warst, dass Du eine Frage gestellt hast. Ich selbst habe es schon viele Male erlebt und ich bin immer wieder erstaunt, was mir alles begegnet, wenn ich nur achtsam und offen genug bin, diese kleinen Zeichen auch wahrzunehmen.

    Dann finden mich Zitate, die mich zu Tränen rühren weil Sie in einem Satz meine Situation beschreiben, für die ich vielleicht selbst grad keine Worte habe. Meine beste Freundin ruft an, wenn ich mich besonders verletzlich fühle und mir fällt genau das richtige Buch in die Hände, wenn ich gerade dabei bin, ein berufliches Thema zu erarbeiten. Das Thema einer Reportage im Fernsehen oder ein Podcasts inspirieren mich, tiefer über eine Sache nachzudenken, dass für mich noch ungelöst ist.  Ich treffe manchmal unverhofft auf einen Menschen, der mir ohne es zu wollen genau den Denkanstoß gibt, den ich gerade gebraucht habe, oder der etwas sagt, dass genau die Lösung für eines meiner momentanen Probleme beinhaltet. Es gibt da die unglaublichsten Zufälle, wenn es denn welche sind, denn ich glaube nicht wirklich daran. Aber ich bin sicher, dass DU solche Momente auch kennst. Manchmal sind Sie wie Magie. Der berühmte Psychologe Carl Gustav Jung bezeichnete das als Synchronizitäten.

    Synchronizitäten sind zeitlich korrelierende Ereignisse, die nicht über eine Kausalbeziehung verknüpft sind, jedoch als miteinander verbunden, aufeinander bezogen wahrgenommen und gedeutet werden.

    Ich nenne diese magischen Momente Meilensteine. Sie haben mir selbst schon oft geholfen meinen Weg zu finden und ich bin wirklich dankbar dafür. Vielleicht hast Du einen eigenen Namen dafür, das ist vollkommen in Ordnung. Und ich wünsche Dir, dass Du Ausschau danach hältst, denn da möchte Dich etwas finden.

    Das Leben spricht mit uns

    Das Leben spricht mit uns, wenn wir nur Augen haben um zu sehen und Ohren um zu hören und Achtsamkeit um wahrzunehmen und  Zeit und Raum um zu fühlen. Wenn wir alle Bewertungen und vorgefassten Urteile einmal weglassen. Und genau das gelingt uns nicht, wenn wir die ganze Zeit so angestrengt unseren Fokus nach außen richten weil wir ständig auf der Suche und in Aktion sind.

    Und glaube jetzt bloß nicht, ich bin der Meinung, dass wir keine Ziele haben sollten und dass es nichts zu tun gäbe. Nein, genau das möchte ich nicht sagen. Ich glaube sogar, dass es sehr wichtig ist seine Aufmerksamkeit und seien Aktivitäten auf bestimmte Ziele auszurichten. Nur eben nicht ausschließlich. Genau so wichtig ist es, immer wieder anzuhalten und zu beobachten und zu schauen, was einem entgegenkommt.

    Einmal arbeitete ich total verbissen an der Umsetzung eines Onlineprojekts. Ich tat einfach alles und ich wollte es perfekt haben. Ich bin ziemlich ehrgeizig. Ich wusste genau wie, und Ich strengte mich wie irre an, bis ich sicher war, dass es perfekt war. Das war es auch, nur funktionierte es irgendwie nicht. Es wurde nicht angenommen. Puh! Ich änderte es immer wieder ab, feilte daran herum und hatte schließlich irgendwann keinen Bock mehr. Ich fühlte mich ungerecht behandelt vom Leben, ich war wütend und frustriert. Und ich wusste nicht mehr, was ich tun sollte. Ich rief meine beste Freundin an und heulte Ihr die Ohren voll. Heike sagte etwas ganz erstaunliches: Claudia, sagte sie, Du machst viel zu viel, lass doch endlich mal los. Wenn Du die ganze Zeit machst und machst und machst, dann kann doch gar nichts geschehen. Lass jetzt mal Luft ran und gib der Sache Zeit um zu wachsen. Mach einfach erst mal gar nichts und schau, was passiert. Ich war platt. Und ich ließ nur zu gerne von meinem Projekt ab. Erst mal. Und was soll ich Dir sagen- das NICHTS TUN, das LASSEN war wahnsinnig effizient, auch wenn es paradox scheint. Wie durch ein Wunder kam mein Onlineprojekt auf einmal in Schwung. Die Anfragen nahmen zu und ich fand es unglaublich. Und ich habe das nie wieder vergessen.

    Suchen und sich finden lassen

    Halt einfach mal an, lass Dich mal wieder finden. Ganz ohne Bewertung, ohne richtig oder falsch. Schau einfach, was auf Dich zukommen möchte und mit was Du in Deinem Inneren in Resonanz gehst. Das merkst Du daran, wenn DU Dich freust, interessiert oder begeistert bist und wenn Dir etwas gefällt. Trau Dich einfach mal bewusst NICHTS zu tun und zu beobachten. Mach das am besten mehrereTage lang und mach Dir Notizen…

    Welche Themen begegnen Dir, welche Menschen, was wird an Dich herangetragen? Was will Dich eigentlich finden? Was macht Dich wirklich glücklich?

    Der innere Kritiker

    Du wirst überrascht sein, was Du entdeckst- und nicht immer wird es das sein, was Du vorher erwartet hattest. Denn sehr oft hat unser innerer Kritiker eine ganz andere Meinung. Er ist es, der uns sagt wer wir sind und was wir tun sollten. Nur hat er damit nicht unbedingt recht. Im Gegenteil, der innere Kritiker engt uns ein. Er verkörpert frühere Prägungen und alte Konditionierungen und er hindert uns manchmal zu entdecken, welches Potenzial wirklich in uns steckt.

    Ja und wie immer bin ich super interessiert daran, zu erfahren was Du für Dich herausgefunden hast. Hast Du entdeckt, was Dich finden will? Vielleicht magst Du das ja mit mir teilen? Ich freue mich auf Deine Post.

    Herzliche Grüße, Deine Claudia

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    Kleine Zeichen – warum Geben richtig glücklich macht, auch Dich selbst

    Das Leben kann manchmal wirklich wunderbar sein- und sehr
    überraschend! Oft sind es die kleinen Momente des Glücks, kleine Gesten und Zeichen,
    die in uns eine große Welle der Freude, der Kraft, und des Wissens um einen
    tiefen Sinns auslösen. Dann erleben wir einen Moment größter Stimmigkeit, wir
    wissen dass alles richtig ist, wie es jetzt gerade ist und dass wir genau an
    dem Platz sind, an dem wir sein sollten.

     

    Ich hatte einen solchen „Wow“- Moment gestern
    morgen, beim Blick in den Briefkasten. Eine blaue Karte schaute zwischen den
    Briefen heraus. Auf der Rückseite stand nur mein Name, kein Absender, keine
    Briefmarke. Jemand hatte sich also die Mühe gemacht, die Karte persönlich in
    meinen Briefkasten zu stecken.

     

    Darauf stand in großen, weißen Buchstaben:

     

    DAS KLEINE GLÜCK IST OFT GANZ GROSS

     

    Ich habe die Botschaft sofort verstanden. Und Sie hat mich
    sehr, sehr glücklich gemacht. Die Botschaft des anonymen Kartenschreibers oder
    der Kartenschreiberin war eine Resonanz auf einen meiner letzten Blogartikel
    und meines Podcasts. 

     

    In diesem Moment ging die Sonne in mir auf. Ich war unglaublich
    berührt und dankbar. Mir wurde ganz tief bewusst, dass das was ich in die Welt
    sende, zu mir zurückkommt.

     

    Natürlich weiß ich, dass meine Blogartikel gelesen und
    geteilt und gelikt werden, ich kenne die Downloadzahlen meines Podcasts und ich werde von Klienten oft darauf angesprochen. Nur
    schreibe ich nicht für Zahlen oder Likes, ich schreibe für die Menschen
    dahinter, für jeden Einzelnen. Ich schreibe und podcaste über Beziehung,
    Persönlichkeit und innere Balance, weil es mir am Herzen liegt und weil ich
    etwas weitergeben möchte. Nicht weil ich etwas erwarte. Das ist mir alles
    bewusst und wunderbar.

     

    Aber dass ich damit auch wirklich etwas aussende, dass
    andere Menschen in ihrem Innersten erreicht, dass Sie sich gemeint fühlen, dass
    lässt sich nicht in Zahlen, Likes und Abonnenten ablesen. Das spürt man erst,
    wenn die Resonanz einen selbst erfasst.

     

    Uns diese Karte war eine der kleinen Botschaften, die genau
    das ausdrückte. Sie hat mir etwas gegeben, dass Sinn, Wert und Glück gleichzeitig
    war. Genau das ist der Grund, warum ich tue, was ich tue. Alles stimmt. Tausend
    Dank dafür!

     

    Wenn wir anderen Menschen ein Zeichen senden, Sie
    wertschätzen, etwas Unerhofftes tun, Ihnen etwas freundliches sagen, dann
    senden wir ein Signal. Diese Botschaft lautet: Du bist gemeint, Du bist
    wichtig, Du bist wunderbar, Du bist wertvoll. Alles ist gut.

     

    Damit berühren wir unsere Gegenüber in seinem Wesenskern und
    gehen mit Ihm in Resonanz. Wir lösen einen Prozess aus, der auf uns selbst zurückfällt.
    Es ist, als ob man einen Stein in einen See wirft, und dieser zieht immer
    weitere Kreise. Und diese Kreise erfassen auch Dich selbst. Das kannst Du gar
    nicht verhindern.

     

    Die Energie, die wir aussenden ist auch in uns selbst. Wie
    sollte es anders sein. Wenn wir hassen, dann fühlt es sich auch in uns selbst
    schlecht an. Machen wir jemandem eine Freude, dann ist ein bisschen davon auch
    in uns. Woher sollte es sonst auch kommen?

     

    Warte also nicht darauf dass jemand auf Dich zukommt, um
    Dich zu lieben, zu akzeptieren oder wertzuschätzen. Fang einfach an. Sende ein
    kleines Zeichen, dass andere glücklich macht. Es wird auch Dich berühren. Du
    wirst sehen…

     

    Das glaubst Du nicht? Okay, das verstehe ich. Und ich werde
    nicht versuchen, Dich vom Gegenteil zu überzeugen. Aber denk daran, dass Du
    neue Erfahrungen nur dann machen wirst, wenn Du etwas Neues ausprobierst. Hast
    Du Lust darauf?

     

    Ich lade Dich zu einem Selbstversuch ein. Er wird nur ein
    paar Tage dauern.

    Hier ist er: Unter diesem Link findest Du eine kurze Selbtscoaching-Anleitung
    als PDF.

     

    Viele meiner KlientInnen haben dieses Experiment schon
    gemacht und waren sehr überrascht. Ich bin gespannt, was Du dabei erlebst. Wenn
    Du magst, schreib mir. Ich freu mich, von Dir zu hören.

     

     

    Viel Freude beim Entdecken. Herzlichst, Deine Claudia.

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    Die „Alles ist ganz einfach!“- Falle. Wie Du Dir in nullkommanix garantiert (k)einen Traum erfüllst…

    Ist Dir eigentlich schon mal aufgefallen, dass überall schnelle
    Versprechen und sofortige Wunderlösungen auf Dich warten?

    Wenn ich so durchs Internet surfe oder auf Facebook
    unterwegs bin, dann kann ich mich kaum retten vor lauter Heilsversprechen.
    „Wie Du jetzt Deinen Traummann findest…“, „Das Geheimnis der
    Wunderheilung“ ,“Wie Du schnell reich wirst…“, „Schlank
    über Nacht“ und vieles andere mehr. Schon in der Überschrift wird soviel Blaues
    vom Himmel versprochen, dass der gesunde Menschenverstand ins Zweifeln kommen
    müßte. Dasselbe Phänomen findet sich auch in der Ratgeberecke in meinem
    Lieblingsbuchladen. Auch dort versprechen die Buchtitel jede Menge ultimative
    „5 Minuten Lösungen“ um schön, gesund, reich, sexy und natürlich auch
    glücklich zu sein.

     

    Höher, weiter, schneller- und zwar sofort, beinahe mühelos
    ganz ohne Anstrengung bekommst Du angeblich die Lösung, die Du Dir wünscht um
    Dein Leben im Schnelldurchlauf zu verändern.

     

    Und ganz ehrlich: es klingt ja auch sehr verlockend so eine
    Überschrift, die das ganz dicke Ding verspricht. Bringt sicher auch jede Menge
    Klicks und Likes, User  und Kunden. Und
    das ist ja auch der Sinn- es geht darum, etwas zu verkaufen.

     

    Und wäre es nicht wirklich ganz wunderbar, wenn Veränderung
    so einfach wäre?

     

    Ich frag mich nur, warum es dann immer noch schwierige
    Beziehungen gibt, Menschen die einsam sind oder unglücklich, oder die
    irgendwelche Probleme haben. Haben die etwa was falsch gemacht? Oder hab ich
    vielleicht irgendwas an den superschnellen Lösungskonzepten nicht richtig
    verstanden?

     

    Ich glaube nicht. Ich habe dazu eine ganz eigene Meinung.
    Vielleicht wird Sie Dir nicht gefallen. Ich halte all die „Über Nacht- in
    5min- wie durch ein Wunder Lösungen“ für reine Werbeversprechen. Manchmal
    finde ich sie regelrecht unseriös. Aber es liegt ja an jedem selbst, was er für
    wahr hält. Meine Erfahrungen in Coaching und Beratung sagen mir etwas anders.
    Und vielleicht werden Sie Dir nicht gefallen…

     

    Nein- Dein Dispokredit wird sich nicht über Nacht ins Plus
    drehen, Deine Beziehungen werden auch nicht durch ein Wunder heilen und Erfolg
    hat nichts mit einem ultimativen Geheimrezept zu tun. Es gibt keine
    blitzschnellen und kinderleichten Sofortmaßnahmen für schnellen Reichtum,
    glückliche Beziehungen oder ein gesundes Selbstvertrauen- für mehr Erfolg in
    Deinem Leben.

     

    Was nicht bedeutet, dass es nicht möglich wäre Ziele zu
    erreichen und etwas in seinem Leben zu verändern. ABER: etwas zu verändern,
    sich zu entwickeln, Ziele zu erreichen- das hat soviel mit einem Wunder zu tun
    wie die ultimative Geheimpille mit einem Gewichtsverlust. Gar nichts.

     

    Veränderung ist möglich, aber sie geschieht nicht von allein…

     

    Um ein Ziel zu erreichen, muss man sich auf einen Prozess
    der Veränderung einlassen und etwas tun. Veränderung und Selbstentwicklung sind
    keine Hauruckaktionen für die Du nur da richtige Rezept brauchst. Veränderung
    ist  ein Weg. Und er beginnt in uns
    selbst. Er braucht Verantwortung und die innere Bereitschaft etwas anderes zu
    tun als bisher. Denn erst dann wirst Du wirklich etwas Neues erleben. Nur dann
    kann Veränderung nachhaltig sein, von innen nach außen.

     

    Alles andere, jede schnelle  Lösung, die Dir jemand aufklebt wie ein Schild
    auf die Stirn, wird schnell wieder abfallen. Weil sie nicht mit Dir verbunden
    ist, weil Du sie nicht entwickelt hast, weil es nicht Dein Prozess war.

     

    Tut mir leid, wenn ich Dich enttäusche. Ich halte nicht viel
    davon, Klienten mit Heilsversprechen zu locken.

     

    Ich gehe davon aus, dass meine Klienten selbst die Experten
    für Ihr Leben und Ihre Lösungen sind. Sie haben vielleicht ein Problem in Ihrer
    Beziehung, in Ihrem Job, mit sich selbst. Das mag sein. Aber das bedeutet
    nicht, dass Sie generell klein und hilflos sind.

     

    Meine Aufgabe in Coaching und Beratung ist daher auch nicht,
    jemandes Problem zu lösen, meine Aufgabe ist meine Klienten dabei zu
    unterstützen, es selbst zu tun. Selbstwirksamkeit ist das Konzept auf das ich
    setze, die Aktivierung der eigenen Ressourcen, das Nutzen bereits vorhandener
    Kompetenzen, die Entwicklung eigener Lösungen.

     

    Wenn Du Dich dafür entscheidest, wirst Du Dich Deinen
    Ängsten stellen müssen und Du wirst anfangen Dich selbst und Deine Probleme mit
    anderen Augen zu sehen. Du wirst neue Schritte wagen und das wird eine
    Herausforderung sein. Du wirst Deine Komfortzone verlassen und Neuland
    betreten. Und wahrscheinlich wirst Du dabei auch mal auf die Nase fallen und
    wieder aufstehen.

     

    Aber dieser Weg lohnt sich. Ich verspreche es Dir. Es ist
    der Weg zu Dir selbst und wenn Du ihn gehst, wirst Du Dinge erreichen und
    erleben können, von denen Du bisher nur geträumt hast. Denn in Dir steckt viel
    mehr Potenzial, als Du je für möglich gehalten hättest.  Egal, ob es um glückliche Beziehungen, mehr
    Selbstbewusstsein oder um Deinen Traumjob geht. Du kannst Dein persönliches
    Ziel erreichen, wenn Du es wirklich willst.

     

    Die Wahrheit ist: Deine Lösung ist nicht irgendwo da
    draußen. Deine Lösung ist in Dir. Sie wartet darauf, dass Du sie entdeckst. Und
    das ist das eigentliche Wunder!

     

    Das wünsche ich Dir von Herzen. Alles Gute, Deine Claudia

     

     

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