• Leben Lieben Lassen- Inspirationen zu Persönlichkeit, Beziehung und Selbstliebe

    Verstehe ich Dich richtig? Über Kommunikation und Missverständnisse in Beziehungen

    Jede Botschaft hat einen Sender und einen Empfänger. Soweit
    so klar. Nur ist das, was wir aussenden nicht immer das, was beim Empfänger
    ankommt. Und das vergessen wir gerne mal. Was zu allerhand Schwierigkeiten im
    Miteinander führt.

    In diesem Podcast verrate ich Dir, wie das „Vier Ohren Modell“ funktioniert und wie Du damit die Kommunikation mit Deinem Partner deutlich verbessern kannst.

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    Warum wir alle viel zu ernsthaft sind

    Warum Spaß und Freude so wichtig sind

     

    Letztes Wochenende war ich mit meinem Mann und den Hunden in
    einem großen Park spazieren. Da Wetter war sommerlich und um uns herum
    herrschte reges Treiben. Es fing plötzlich an zu regnen und die Leute um uns
    herum hatten es auf einmal alle wahnsinnig eilig , machten verdriesliche
    Gesichter und stoben in alle Richtungen auseinander.

     

    Und während auch wir immer schneller wurden, um dem
    Platzregen zu entgehen, sah ich einen kleinen Jungen von circa 4 oder 5 Jahren
    losrennen. Er hatte ein strahlenden Lächeln im Gesicht . Im Gegensatz zu all
    den Erwachsenen um sich herum war der Kleine sichtlich begeistert vom
    Regenwetter. er freute sich so sehr, dass er Anlauf nahm und mit voller Kraft
    in die nächstbeste, immer größer werdende Pfütze sprang.

    Platsch macht es und das Regenwasser spritze meterweit. Alle
    umstehenden bekamen eine kräftige Dusche ab. Einige blieben wie gebannt stehen.

     

    Dem Kleinen gefiel das, 
    er quietschte vor Vernügen  und
    machte es gleich nochmal, platsch. Er strahlte über beide Ohren. Wieder kriegte
    jemadn eine Ladung ab. Jetzt wird gleich jemand meckern, dachte ich doch es
    passierte etwas ganz anderes: die Leute lachten. Sie hörten auf zu rennen,
    standen um die Pfütze herum und freuten sich mit dem Kleinen Regenfreund über
    sein phantastisches Abenteuer. Was für uns Erwachsene eine mittlere
    Wetterkatastrophe war, die uns den Sonntag versaut, war für ihn ein
    Riesenabenteuer. Seine Freude war so ansteckend, dass er uns alle fszinierte.
    Und in diesem Moment lehrte dieser Kleine Junge uns etwas: nämlich die schönen
    Seiten des Lebens zu entdecken, alles etwas leichter zu nehmen, spielerischer
    mit dem Leben umzugehen, einfach im Moment zu leben. Und in den Geichtern der
    Menschen konnte ich sehen, dass Sie alle diese Botschaftberührt hatte. Dont
    worry, be happy…

     

    Nicht immer nur Probleme sehen, nicht immer alles so ernst
    nehmen, und das beste aus jeder Situation zu machen, so leicht und spielerisch
    kann das sein. Und ist es nicht auch genau das, was wir uns alle wünschen?

     

    Wann genau haben wir das eigentlich verlernt? Wann sind uns
    die Ausgelassenheit und die Freude abhanden gekommen?

     

     

    Wir Deutschen sind ja allgemein ein sehr ernsthaftes
    Völkchen, so wird uns zumindest im Ausland nachgesagt. Uns fehle es etwas an
    Leichtigkeit und Lebensfreude.

     

    Wir alle sollten wieder mehr spielen, sagt auch der
    Hirnforscher Gerald Hüther in seinem neuen Buch: rettet das Spiel

     

    „Wir versuchen darauf hinzuweisen, dass es
    nicht so gut ist möglicherweise, wenn Menschen ihr gesamtes Leben verzwecken
    und funktionalisieren. Das passiert uns allen angesichts der vielfältigen
    Aufgaben und Verpflichtungen, die wir haben. Eigentlich sind wir schon ein
    bisschen gestresst von all dem, was da passiert. Dabei kommen uns diese
    Spielräume abhanden, in denen wir einfach mal unserer Fantasie Flügel wachsen
    lassen können, in denen wir spielerisch was ausprobieren.“

     

    Es geht eben im Leben nicht nur darum, effektiv zu sein und
    dauernd Ergebnisse vorzuweisen. Um auftutanken und uns zu regnerieren, ist es
    genauso wichtig, mal absichtslos zu sein. Raum für Spiel und Spaß zu lassen, für
    Kreativität und nicht so viel darüber nachzudenken, ob wir jetzt albern wirken
    oder was andere von uns denken.

     

    Wann hast Du zum letzten Mal so richtig ausgelassen und
    befreit gelacht? Wann warst Du albern oder hast Schabernach getrieben? Dir
    einen Scherz erlaubt? DIch ganz leicht und befreit gefühlt?

     

    DIe Momente der  Freude sind da, die ganze Zeit. Sie laden uns
    ein. Wir müssen Sie nur wieder sehen lernen

    Und deshalb hier ein paar Tipps, wie Du wieder mehr
    Leichtigkeit in Dein Leben holen kannst:

     

    – Hüpfen z.B ist eine ganz wunderbare Idee. Erinnsest Du
    Dich an Deine Kinderzeit, an all die Hüpfspiele mit dem Gummiseil oder den
    Kreidekästchen? Oder denk an Deine Kinder, wie gerne Sie auf einem Trampolin
    springen. Hüfpen ist in unserem Verstand mit Freude assoziiert. Deshalb reicht
    es auch, ein paar Minuten lang auf einem Trampolin zu hüpfn, um sich leichter
    und frölicher zu fühlen. Es ist leicht zu verstauen und kostet nicht die Welt

     

    – Oder Du mal zu schauen wie eine Grissekatze. Zieh Deine
    Mundwinkel bis zu den Ohren und grinse so sehr Du kannst. Nur für DIch allein.
    Schon nach zwei Minuten wirst Du deutich fröhlicher sein, ganz egal wie Du
    dabei aussiehst. Denn Dein Gehirn sendet bestimmte Botensteoffe aus, die Deine
    Laune steigern, wenn Du Deine Gesichtsmuskeln zu einem Grinsen verziehst.
    Probier es aus.

     

    – Auch Musik wirkst Wunder. Dreh am besten ganz laut Deine
    Liebkunsgmusik auf und sing aus vollem Herzen mit, Im Auto unter der Dusche
    oder einfach so bei der Hausabreit. Macht ungemein glücklich

     

    – Noch besser: tanzen. Wann warst Du das letzte Mal tanzen?
    Das solltest Du unbedingt mal wieder machen? Tanzen macht glücklich und steht
    für Lebsnfreude, in allen Kulturen. Und es spielt keine Rolle, ob Du alleine
    für Dich zu Hause tanzt oder Dir dabei die Nacht um die Ohren schlägst. Machs
    einfach…

     

    – mit Kindern spielen ist natürlich der Clou in Sachen Spaß
    und Spiel. Wenn wir mit Kinern spielen, wird in uns selbst das Kind wieder wach.
    Die Fantasie wird angeregt und wir vergessen im besten Falle die ach so ernste
    Welt um uns herum. Besser gehst nicht!

     

    – Auch sehr gut: basteln oder kreativ sein. Mach einfach mal
    wieder, wonach Dir der Sinn steht. Ganz ergebnisoffen. Nur um der Sache willen.
    Ohne Erfolgsdruck kreativ sein ist wunderbar. und jeder MEnsch kann es. Wir
    müssen dazu nicht besonders begabt sein. Steine bemalen, mit Ton modellieren
    oder Origami falten. Es gibt tausende Möglichkeiten für alle Interessen

     

    – Auch sehr schön: einen Spieleabend machen. Wenn Du mal
    wieder ein paar GEsellscjaftsspiele aus dem Hut zauberst und ein paar Freunde
    einlädst, anstatt einsam vor dem Handy zu zappeln, hast Du garantiert die
    Freude auf Deiner Seite.

    Zusammen zu lachen, zu spielen, Spaß zu haben- und mal den
    Alltag vor der Tür zu lasssen- was könnte schöner seim

    Es ist jederzeit möglich, wenn Du nur willst…

     

    Bis zum nächsten Maö

     

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    Warum es so schwer ist, sich richtig zu entscheiden und wie Du lernen kannst, selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen, mit denen Du wirklich zufrieden bist.

    Kennst Du das Gefühl, Dich nicht entscheiden zu können?
    Weißt Du, wie es ist, festzustecken zwischen verschiedenen Möglichkeiten und
    Dich mit Deinen Grübelgedanken im Kreis zu drehen?

    Die Angst, vielleicht nicht das Richtige zu tun kann einen
    regelrecht lähmen und wenn das passiert, stagnieren wir- was alles noch
    schlimmer macht. Ein Zustand, in dem es kein Vor und kein Zurück mehr gibt.

    Wie Du Dich daraus befreien kannst und eine auf Dich
    zugeschnittene, selbstbestimmte Lösung für Dich entwickeln kannst, darum geht
    es in der neuen Folge von Leben Lieben Lassen.

    Bist Du bereit für eine Entscheidung?

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    Kann man mehr als einen Menschen lieben und wenn ja, wie geht das? Polyamorie als Beziehungsmodell

    Mehr als einen Menschen lieben- geht das? Und wenn ja, wie? Kann man tiefe, erfüllte Beziehungen mit mehreren Personen leben? Wie geht man mit dem Thema Eifersucht um, wenn man offene Beziehungen lebt?

    …, Affären und Seitensprünge sind ein Dauerthema in der Paarberatung , statistisch gesehen trennt sich jedes dritte Ehepaar Die Illusion von dem einen Partner fürs ganze Leben fängt an zu bröckeln und das hat Gründe.

    Wir werden älter, wir sind länger fit und gesund. Wir erwarten heute viel mehr von unserem Leben als frühere Generationen. Wir wollen uns verwirklichen. Unser Leben wird immer schneller, globaler, vernetzter.

    Kein Wunder also, das die wenigsten von uns Zeit mit dem Partner Ihrer Träume alt werden, viel mehr suchen wir unser Beziehungsglück in Etappen, in Form von Lebensabschnittsgefährten.

    Doch wenn es in Ordnung ist, nacheinander seine Lebensphasen mit verschiedenen Partnern in schönster Monogamie zu teilen, warum sollte dann nicht auch ein Beziehungsmodell funktionieren, bei dem man verschiedene Beziehungen neben oder miteinander existieren?

    Immer mehr Menschen stehen heute ganz offen dazu, in Polyamorie zu leben. Polyamore Beziehungen sind Netzwerke von Menschen, die auf ganz unterschiedliche Art emotional und sexuell miteinander verbunden sind. Es sind Mehrfachbeziehungskonstrukte, bei denen die Liebe im Mittelpunkt steht.

    Ich hab dazu mit einer Frau gesprochen, die eine Poly-Beziehung lebt. Susann Dietzmann ist Beziehungsberaterin aus Dresden und gibt uns tiefe Einblicke in Ihr eigenes Leben, und das vieler Ihrer Klienten…

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    Über Offenheit und Verletzlichkeit

    Über Offenheit und Verletzlichkeit- Zeig Dich, wie Du
    bist…

     

    Fragst Du Dich auch manchmal, warum Du so leicht verletzbar
    bist? Warum Du so überaus sensibel reagierst, warum Dich ein Wort Deines
    Gegenübers innerlich in Abgründe schickt? Denkst Du, Dein Leben wäre einfacher,
    wenn Du nur nicht so schrecklich leicht verwundbar wärst, wenn Du Dich besser
    schützen könntest? Bewunderst Du Menschen, die sich immer selbst treu bleiben,
    souverän reagieren, Stärke zeigen und in jeder Situation die Oberhand behalten?
    Wärst Du selbst gern weniger angreifbar, nicht so schnell gekränkt, sondern
    unantastbar, stark, überlegen?

     

    Ich verrat Dir was: das geht mir genauso. Und ich bin sehr
    froh, dass Du nicht unangreifbar bist, so dass Dir nichts und niemand etwas
    anhaben kann. Willst Du wissen, warum?

     

    Verletzlichkeit ist ein Zeichen Deines Menschseins. Es
    zeigt, dass Du Dich öffnen kannst, Dich auf Menschen und Situationen einlässt,
    dass Du Vertrauen wagen kannst. Dass Du bereit bist, etwas zu probieren, eine
    Erfahrung zu machen, auch auf die Gefahr hin, dass diese Erfahrung mit Schmerz
    verbunden sein könnte.

     

    Das passt nicht so gut in die Zeit, ich weiß. Es ist sehr
    wichtig geworden, ein perfektes Selbst zu präsentieren. Bloß nicht zeigen, die
    Scham nicht zu genügen, das Versagen, die Angst.

    Perfekt sein, cool sein, schön sein, das ist angesagt- am
    besten immer und jederzeit!

     

    Ehrlich? Das ist unmöglich!

     

    Ohne meine Verletzlichkeit wäre ich nicht so sensibel, das
    stimmt. Ich könnte mir manches Leid ersparen, Enttäuschungen, Angst. Aber ich
    wäre auch nicht so offen, empathisch, ich könnte mich niemals ganz und gar auf Menschen
    und Situationen einlassen. Ich könnte den Schmerz nicht mehr so intensiv
    spüren, aber auch die Freude nicht. Weil es das Eine nicht ohne das Andere
    gibt. Das ist eine der Gesetzmäßigkeiten des Lebens, die wir finden können wie
    wir wollen. Aber Sie sind, wie sie sind.

     

    Du glaubst mir nicht? Dann stell Dir doch mal vor, Du
    wolltest Dich als Licht erleben. Du willst spüren, wie es ist zu leuchten.
    Versuch das mal, wenn Du in der Sonne stehst. Egal, wie hell Du als Licht
    strahlst, das kannst Du niemals in der Sonne erleben, sondern eben nur im
    Schatten, oder gar im Dunkeln. Die Dualität ist eine Notwendigkeit. Wir wissen
    nur, was uns gut tut, weil wir wissen was uns schadet oder traurig macht, weil
    es einen Gegenpol, bzw. ein Gegenteil oder Gegenstück gibt.

    Auch Offenheit und Verletzlichkeit sind wie zwei Seiten
    einer Medaille. Wenn Du die Tür aufmachst, kann der Sturm hereinblasen und Dein
    Leben durcheinanderwirbeln. Ja, das stimmt. Aber lässt Du die Tür aus lauter
    Vorsicht fest verschlossen, sperrst Du auch das Leben aus und den frischen Wind
    des Entdeckens.

     

    Manche leben so vorsichtig, dass sie wie neu sterben.

    © Dr. phil. Michael Richter

     

     

    Das ist der Preis, den man für die Unberührbarkeit zahlt.
    Und das möchte ich nicht! Das Leben kann sehr weh tun, glaub mir, ich weiß das
    sehr genau. Aber es kann auch unendlich schön sein, sehr lebendig, intensiv und
    berührend. Und ich möchte es spüren, immer wieder. Ich möchte entdecken,
    begeistern, mich begeistern lassen. Ich möchte vertrauen und mich auf
    Unbekanntes einlassen. Ich möchte voll und ganz eintauchen, in Beziehungen,
    Erfahrungen, Handlungen. Das ist eine Entscheidung, keine Strategie.

    Und deshalb bin ich bereit den Preis zu bezahlen. Ich zeige
    mich immer wieder in meinem So-Sein, anstatt ein Schein- Ich zu offenbaren, ich
    öffne mich, anstatt mich zu verschliessen, ich fahre meine Schutzmechanismen
    bewusst runter, anstatt Mauern des Selbstschutzes aufzubauen. Ich habe gute
    Erfahrungen damit gemacht, auch wenn es manchmal Mut braucht. Und auch, wenn
    ich dabei mitunter schmerzhafte Erfahrungen mache.

     

    Mut ist nicht, keine
    Angst zu haben. Mut ist, etwas zu tun, obwohl man Angst hat.

     

    Sich verletzlich zu zeigen bedeutet übrigens nicht, dass wir
    uns alles gefallen lassen und jede sich bietende Verletzung geduldig ertragen. Es
    bedeutet, so zu sein, wie man wirklich ist, ehrlich zu kommunizieren, wie wir
    uns fühlen.

    Sich so zu öffnen birgt zwangsläufig die Gefahr der
    Ablehnung oder Zurückweisung. Und davor haben wir alle eine Riesenangst. Das
    liegt schlicht darin begründet, dass wir soziale Lebewesen sind. Wir wollen von
    Natur aus dazugehören und anerkannt sein. Das gehört zu den Grundbedürfnissen.

     

    Daher ist auch der Selbstschutz eine natürliche Sache und
    wirklich sinnvoll. Das Problem beginnt dort, wo wir uns viel zu sehr schützen,
    Mauern errichten hinter denen unser wahres Selbst verschwindet, wenn wir ein
    unantastbares Schein- Ich entwickeln,

     

    Verletzlichkeit wird von vielen Menschen mit Schwäche
    assoziiert. Doch sie hat etwas mit Stärke zu tun, mit dem Mut, sich zu zeigen
    wie man ist, nicht wie man sein sollte!

    Offenheit und die damit verbundene Verletzlichkeit sind
    gekennzeichnet von der Bereitschaft, sich einem emotionalen Risiko auszusetzen
    obwohl wir negative Erfahrungen machen könnten oder schon gemacht haben.

     

    Die Forscherin Brené Brown hat sich dem Thema
    Verletzlichkeit wissenschaftliche genähert und herausgefunden, dass die Verletzlichkeit
    eine der Grundlagen  für ein erfülltes
    Leben ist.

    Ihre Forschungsergebnisse zeigen, dass die Bereitschaft,
    sich verletzlich zu zeigen, scheinbar der Weg ist, um tiefe Verbundenheit zu
    anderen Menschen herzustellen, Erfahrungen von Freundschaft, Liebe und Hingabe
    zu machen. Und diese Verbundenheit gibt uns ein Gefühl für den Sinn des Lebens.
    Tiefe Erfahrungen des Miteinanders machen uns nachweislich glücklicher.

     

     

    Das Leben lässt sich
    nicht denkend vorwegnehmen, es lässt sich nur erfahren.

     

    Und dafür ist es erforderlich die sichere Komfortzone zu
    verlassen und sich hinauszuwagen auf unbekanntes Terrain, wo Versuch und Irrtum
    warten. Immer wieder.

     

    Was, wenn Du Deine Verletzlichkeit einmal unter diesem
    Aspekt betrachtest? Was hat Sie Dir schon an guten und wertvollen Erfahrungen
    gebracht? In welchen Bereichen Deines Lebens hilft es Dir ausgesprochen gut,
    Dich offen und verletzlich zu zeigen? Ich bin sicher, dass Du Beispiele
    findest, wenn Du Dir ein paar Minuten Zeit dafür lässt.

     

     

    Und vielleicht traust Du Dich auch, ein Experiment zu
    machen? Dazu möchte ich Dich einladen. Hast Du den Mut, jetzt und hier ganz Du
    selbst zu sein? Unperfekt, angreifbar, offen? Dann zeig Dich und erzähl uns von
    Deiner Verletzlichkeit und davon, wie sie sich in Deinem Leben zeigt, wann sie
    Dich einschränkt und wann sie Dir nützt!

     

    Mir ist es ganz ernst damit und deshalb mach ich auch den
    Anfang. Meine größte Angst ist die Angst nicht gut genug zu sein, Fehler zu
    machen und deshalb nicht okay zu sein. Mein ganzes Leben lang trage ich mich
    schon mit diesem wunden Punkt und kämpfe sehr oft mit Versagensängsten und der
    Scham der eigenen Ungenügendheit. Und obwohl ich mir damit oft selbst im Wege
    stehe, ist es genau diese Verletzlichkeit, die mich immer wieder Neues lernen
    lässt und mir hilft mit Menschen zu arbeiten und dabei sehr empathisch zu sein.
    Es sind die Niederlagen und schmerzlichen Beziehungserfahrungen meines eigenen
    Lebens, die mich in Beratung und Coaching nicht nur theoretisch und fachlich
    reagieren lassen, sondern intuitiv. Weil ich meine eigene Verletzlichkeit
    genaustens kenne, kann ich mich dafür öffnen, Menschen in Ihrem So-Sein
    anzunehmen, zu verstehen und zu begleiten. Und das spüren meine Klienten, ich
    bin sicher. Im Grunde genommen, macht mich erst meine Schwäche zu dem, was ich
    bin. Sie ist auch meine heimliche Stärke und es hat lange gedauert, bis ich das
    verstanden habe und annehmen konnte… 😉

     

    Und Du? Was macht Dich verletzlich? Hast Du Angst, abgelehnt
    zu werden, allein zu sein, nicht gemocht, oder falsch verstanden zu werden?
    Fällt es Dir schwer, etwas Neues zu versuchen, Dich durchzusetzen oder fühlst
    Du Dich unwichtig, klein oder blockiert? Das sind nur ein paar der wunden
    Punkte, denen ich mit meinen Klienten jeden Tag begegne und die früher oder
    später offenbar werden, wenn die Fassade des Selbstschutzes zerbricht.

     

    Wenn Du magst, schreib auch Du über die Kommentarfunktion
    mir und anderen Bloglesern von Deiner größten Angst, Deiner Schwäche, Deiner
    Verletzlichkeit. Und schau was passiert, wenn Du Dich öffnest …;-)

     

    Ich freu mich auf Dich, Herzlichst Deine Claudia

     

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