• Leben Lieben Lassen- Inspirationen zu Persönlichkeit, Beziehung und Selbstliebe Podcast

    Warum wir so viel Angst vor Veränderungen haben und uns damit selbst im Wege stehen

    „Ach,
    wenn ich nur könnte, wie ich wollte, dann würde ich mir endlich einen anderen
    Job suchen, die Beziehung beenden, nochmal studieren, mehr Sport machen, nicht
    mehr rauchen, abnehmen, um die Welt reisen- aber das geht ja leider nicht, weil
    ich eh nichts Neues finde, die Kinder noch klein sind, ich keine Zeit habe,
    nicht genug Geld, zu wenig Mut und überhaupt, wieso denn ausgerechnet ich, als
    ob jemand ausgerechnet auf mich warten würde…“

     

    Wenn
    Du ehrlich zu Dir selbst bist, kommt Dir diese Litanei vielleicht bekannt vor.
    Es gibt immer tausende Gründe, warum etwas nicht geht. Sie helfen uns, uns vor
    uns selbst und anderen zu rechtfertigen. Wir begründen damit gerne, warum wir
    in Umständen verharren, die uns nicht gut tun. Sie helfen uns, in der
    Komfortzone unseres Lebens zu bleiben, da wo alles so schön sicher ist, aber
    auch so langweilig und öde, dass es uns traurig macht.

     

    Die
    Gründe, warum es nicht geht, sind eine Art Psychotrick, den wir gegen uns
    selbst anwenden, um ja nichts verändern zu müssen. Und ich mach es noch etwas
    krasser: man kann sich so schön als Opfer der Umstände fühlen und leiden, wenn
    man nur genug Gründe hat, warum etwas nicht geht, dass man eigentlich gerne
    hätte…

     

    Aber
    das ist auch schon alles. Ansonsten haben die Gründe, warum alles nicht geht,
    nichts Gutes für uns. Sie halten uns klein, lassen uns in unserer persönlichen
    Entwicklung stagnieren und drängen uns in eine Opferrolle. Wir machen unser
    Lebensglück von Umständen und Menschen abhängig, die oder deren Verhalten wir
    nicht beeinflussen können.

     

    Natürlich
    haben wir nicht auf alles im Leben Einfluss. Aber wir haben Einfluss auf unsere
    Entscheidungen, auf die Gestaltung unseres Lebensweges und auf die Art, wie wir
    uns in einer bestimmten Situation fühlen wollen.

     

    Deshalb
    sind mir Selbstbestimmtheit und Selbstwirksamkeit außerordentlich wichtig. Die
    Frage: „Willst Du Gestalter oder Opfer Deines Lebens sein“ zieht eine
    weitere Frage nach sich „Lebe ich eigentlich mein Leben oder werde ich
    gelebt?“ Und damit meine ich nicht ewige Glückseligkeit, ich meine: habe
    ich dieses Leben gewählt, fühlt es sich stimmig für mich an? Und was will ich
    eigentlich wirklich?

     

    „Wenn
    Du keine Angst hätten, jeder Dir sein okay geben würde, und Zeit und Geld keine
    Rolle spielen würden- was würdest Du dann am liebsten tun?“ Das ist eine
    Frage, die ich oft meinen Klienten stelle. Sie bringt uns auf die Spur dessen,
    was wir wirklich, wirklich wollen.

     

    Und
    wenn wir dorthin denken, zu unseren innersten Wünschen und Träumen- dann setzt
    sofort die Gedankentretmühle der „Gründe, warum alles nicht geht“
    ein. Das ist ganz normal und Ausdruck unserer Angst vor Veränderung. Doch wir
    können aus dieser Tretmühle aussteigen. Und das geht so: Lass diese Gedanken
    einfach da sein, aber messe ihnen nicht so viel Bedeutung bei. Suche
    stattdessen mindestens drei Gründe, warum es doch geht. Schreibe diese Gründe
    auf. Du wirst sehen, wie motivierend das wirkt. Ein Beispiel: Du musst in
    Deinem trostlosen, öden Job bleiben, weil er sicher ist, Du die Kollegen kennst
    und Du Angst haben, nur Absagen zu bekommen? Oder Du bist  zu alt? Das verstehe ich- aber was Du brauchst,
    sind die Gründe warum es doch geht. Weil Du jahrelange Erfahrung in der Branche
    hast, weil Fachkräfte gefragt sind, weil andere es auch können. Das stimmt
    doch, oder? Und weil das so ist, kannst Du gleich jetzt anfangen und einen
    ersten winzigen Schritt auf Dein neues Ziel zu machen. Du schaust in die
    Jobbörse, suchst nach Stellenanzeigen oder ähnliches. Und schon bist Du
    unterwegs zu neuen Ufern, weil es möglich ist und die Welt auf Dich wartet,
    genau auf Dich und das, was nur Du bist und ganz einmalig ist auf der Welt.

    Bis
    zum nächsten Mal bei LLL, Ihre Claudia Bechert

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    Kennst Du Dein inneres und Dein äußeres Ich?

    Heute
    möchte ich Dir zwei Facetten Deines Selbst vorstellen, das innere und das
    äußere Ich. Diese beiden Ich-Anteile an sich wahrzunehmen und zu beobachten,
    kann helfen sich wohler und stimmiger im eigenen Leben zu fühlen.

    Denn
    nicht immer ziehen die beiden zusammen an einem Strang. Und das kann sich sehr
    belastend für uns anfühlen und uns unsere ganze Kraft rauben.

     

    Stellen
    Dir das Ganze wie eine Grenze vor zwischen Deiner Innenwelt und Deiner Außenwelt
    vor. Wenn Du so willst, ergibt sich das automatisch durch die Begrenzung Deines
    Körpers.

    Das
    innere Ich umfasst all das, was Du in Deinem Inneren denkst, fühlst oder willst.

    Die
    meisten von uns wissen das eigentlich ganz gut.

    Doch
    das heißt nicht zwangsläufig, dass man auch wirklich danach handelt. Das äußere
    Ich ist nämlich das, was wir in der Außenwelt tatsächlich tun, also wir uns
    verhalten oder was wir sagen. Das, was für andere sichtbar uns spürbar ist.

     

    Das
    Problem entsteht für viele Menschen dadurch, dass sie etwas anderes tun, als
    sie im Inneren spüren oder wollen. Das sie etwas anderes sagen, als sie
    innerlich denken usw. So entsteht eine Inkongruenz zwischen unserer Innenwelt
    und der Außenwelt und das bedeutet Stress. Denn es braucht sehr viel Energie,
    um den Widerspruch zwischen Innen und Außen nicht spürbar werden zu lassen, man
    muss sich eigentlich immerzu anstrengen, um anders zu sein als man sich
    tatsächlich innerlich fühlt.

     

    Im
    schlimmsten Falle tut unser äußeres Ich etwas, um es anderen recht zu machen,
    obwohl wir innerlich total dagegen sind. Dann sagen wir außen Ja, und innen
    Nein zu uns selbst. Das ist nicht nur sehr unauthentisch, es ist auch sehr
    anstrengend und absolut selbstverbietend.

    Ein
    Beispiel? Denke an die nette Lehrerin Deiner Kinder, die Dich bittet noch einen
    Kuchen für das Kinderfest zu backen. Du würdest das gerne machen, allerdings weißt
    Du schon so nicht, wie Du in den nächsten Tagen alles unter einen Hut kriegen
    sollst. Innen schreit es HILFE und NEIN, das schaff ich nicht auch noch…

    Aber
    außen lächelst Du nett und sagst: Natürlich, mach ich gerne…Du kannst
    unmöglich absagen, was sollen denn da die anderen denken?

    Also
    reißt Du Dich zusammen und überhörst Dein inneres NEIN, Dein Stresspegel steigt
    weiter, denn Du stehst megamäßig unter Druck.

     

    Kann
    man das ändern? Ja, man kann. Zuerst einmal, in dem man anfängt zu beobachten,
    was man da eigentlich tut. Hören SIe in sich hinein und zwar in den
    verschiedensten Situationen. Fragen Sie sich: was denke, fühle und will ich
    eigentlich jetzt gerade wirklich? Und dann: was tue ich? Wie verhalte ich mich?

     

    Das
    ist nur eine kleinen Beobachtungsaufgabe. Aber sie hat eine sehr kraftvolle
    Wirkung. Denn je öfter Sie eine Inkongruenz zwischen Innen und Außenwelt
    feststellen, um so weniger oft wird es Dir gelingen Dich selbst zu übergehen.

    Denn
    es macht einen wirklich großen Unterschied, ob Du einfach vollautomatisch tust,
    was Du immer tust- oder ob Dir wirklich bewusst wird, was Du da machst.

     

    Und
    dieses Bewusstwerden gelingt über die Beobachtung. Und ich verspreche Dir
    etwas: Jedes Mal, wenn Du es schaffst, dass Inneres und Äußeres Ich an einem
    Strang ziehen, wirst Du belohnt, mit einem guten Gefühl von Stimmigkeit und
    Zufriedenheit. Und das wünsch ich Dir…

     

    Herzlichst
    Claudia

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    Die häufigsten Ursachen für Beziehungskrisen

    Die häufigsten Ursachen für Beziehungskrisen- ein
    Beziehungs- Checkup für Paare

     

    Eigentlich wollen wir alle in glücklichen Beziehungen leben,
    aber das ist auf Dauer gar nicht so einfach, oder?

    Warum ist es so schwierig mit uns geworden, warum können wir
    so schwer miteinander reden und wo ist eigentliche unsere Leidenschaft
    geblieben? Das sind die Themen, mit denen Paare in die Paarberatung kommen.

    Manchmal hilft es schon, die Außenperspektive einzunehmen und die eigene
    Beziehung genauer zu beleuchten. In dieser Podcast Folge stelle ich Dir die
    häufigsten Ursachen für Beziehungskrisen vor. Vielleicht hilft Dir das, herauszufinden,
    wo es in Deiner Beziehung klemmt, oder wo es sich lohnt genauer hinzuschauen
    und etwas zu klären. Vielleicht aber ist das auch ein Anlass zur Veränderung…

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    Wie Du Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl stärken kannst

    Wie Du Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl stärken
    kannst- meine drei besten Tipps für mehr Selbstvertrauen

     

    Warum strotzen manche Menschen nur so vor Selbstbewusstsein
    und andere fühlen sich gelegentlich klein und wertlos, nicht gut genug oder
    irgendwie am falschen Fleck? Woher kommt mangelndes Selbstvertrauen und welche
    Auswirkungen hat es auf Dein Leben, Deine Beziehung, Deinen Erfolg? Das ist das
    Thema meiner neuen Podcastfolge.

    Ich schenke Dir drei Tipps, mit denen Du sofort etwas für
    ein stärkeres Selbstwertgefühl tun kannst.

    Denn egal, wie es gerade um Deinen Selbstwert und Dein
    Selbstvertrauen bestellt ist, Du kannst jederzeit anfangen, mehr davon in Dein
    Leben zu holen und zu lernen, Dich okay zu fühlen, so wie Du bist…

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    Über das Verhältnis von Wertschätzung und Kritik in Paarbeziehungen

     Wann hast Du Deiner Partnerin oder Deinem Partner eigentlich
    gesagt, was sie oder er Dir bedeutet? Wie zeigst Du, dass Du glücklich bist,
    genau diesen Menschen an Deiner Seite zu haben? 

    In meiner neuen Podcastfolge
    geht es um das Verhältnis von Anerkennung und Kritik in Langzeitbeziehungen.
    Warum die Gewohnheit dafür sorgt, dass wir uns auf Dauer viel mehr auf das
    konzentrieren, was uns stört, als auf das, was uns verbindet, ist das Thema
    dieser Folge. 

    Außerdem erkläre ich Dir, wie Du den Spieß sofort wieder umdrehen
    kannst und ich verrate Dir eine wunderschöne Weihnachtsgeschenkidee, die Deine
    Partnerin oder Deinen Partner garantiert von den Socken haut.

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